Die Museums-Eisenbahn Rahden-Uchte (MRU) bedauert sehr, die für den 13. August geplanten Fahrten absagen zu müssen.
Die Arbeiten an der Strecke, die zu einem großen Teil durch die
ehrenamtlich tätigen Museums-Eisenbahner erledigt werden, sind umfangreicher als ursprünglich gedacht.
Durch die fast dreijährige Zwangspause ist der Bewuchs der Strecke wesentlich ausgeprägter als in den Jahren zuvor mit regelmäßigem Betrieb auf der Strecke. Hinzu kommt, dass der üblicherweise im Frühjahr stattfindende Profilfreischnitt nicht beauftragt werden konnte, da die Strecke bis Ende Februar komplett - auch für Arbeitsfahrten - gesperrt war. Durch das
zwischen dem 1. März und dem 30. September aus Naturschutzgründen bestehende, gesetzlich geregelte Fäll- und Schnittverbot für Gehölze war die Beauftragung des Freischnitts in diesem Jahr nicht möglich. Sogar direkt im Gleis haben sich Bäume ausgebreitet, die nun vom Museumsbahn-Team einzeln entfernt werden, bevor die erforderlichen Messungen und Prüfungen der Streckeninfrastruktur stattfinden können. Nach der Verschiebung des Saisonstarts hatte das Team der MRU gehofft, mit einer kleinen Feier zur Wiederaufnahme des Betriebs am 13. August endlich wieder Fahrgäste begrüßen zu dürfen.
Momentan arbeiten die aktiven Mitglieder der MRU mit
Hochdruck daran, dass der „Ürdinger“ bald endlich wieder auf der Strecke zwischen Rahden und Uchte fahren kann.