Die Museums-Eisenbahn Rahden-Uchte hat kurz vor der geplanten Wiederaufnahme des
Fahrbetriebs einen neuen Rückschlag erlitten. Der Termin für die Abnahme der Strecke durch die
Landeseisenbahnverwaltung NRW stand bereits fest, der Fahrbetrieb sollte auf dem Teilstück
zwischen Rahden und Lavelsloh mit dem Fahrtag am 16.6. wieder aufgenommen werden. Für
diesen Streckenabschnitt waren bereits alle im Vorfeld geforderten Prüfungen erfolgt und die
erforderlichen Arbeiten abgeschlossen. Bei einer Routinekontrolle durch die Museumsbahner ist
nun jedoch in einem kleinen Teilstück ein Mangel am Gleis entdeckt worden, durch den eine
Befahrung der Strecke nicht möglich ist. Vor einer Behebung des Schadens kann auch die
Bereisung für die Abnahme der Strecke nicht stattfinden. Selber können die Museumsbahner die
erforderlichen Arbeiten nicht leisten, die Sanierung muss an eine Fachfirma vergeben werden.
Zum derzeitigen Zeitpunkt ist nicht klar, wie hoch die Kosten sein werden oder wie schnell die
Arbeiten stattfinden können. Es sollen jetzt zunächst so schnell wie möglich Angebote eingeholt
werden, im nächsten Schritt muss dann die Finanzierung geklärt werden. Aber die ehrenamtlichen
Museumsbahner lassen sich nicht unterkriegen: „So kurz vor der Wiedereröffnung ist das natürlich
für uns alle eine große Enttäuschung. Aber nachdem wir schon so viel erreicht haben seit der Krise
durch die Corona-Pandemie und die anschließende Streckensperrung, kämpfen wir natürlich
weiter für die Wiederaufnahme des Fahrbetriebs“, so die Vorsitzende Christina Schwarze.